













Materialisierung






Im Innenraum sind die Oberflächen mit Birkensperrholz verkleidet – und mit spezieller Dichtmasse zur Konstruktion hin abgedichtet, um die Dampfsperre zu bilden. Das Birkensperrholz hat eine besonders schöne und ruhige Maserung, ohne dass das Holz zu gelblich oder rötlich wirkt – was gut zum ebenfalls hellen Eschenholz der Konstruktion passt.
Sämtliche Fensterrahmen für die ESG-Doppelverglasung, sowie die Verkleidungen der Fenster sind aus wetterfestem Eichenholz. Die Schalung hingegen aus sägerohem Tannenholz mit der Sicht- und spürbaren Spuren der Säge. Die Schalung sowie Verkleidungen sind mit schwarzer Ölfarbe gestrichen.

Modell




Das wichtigste Werkzeug im gesamten Gestaltungsprozess ist das 1:10 Arbeitsmodell. Gebaut aus leicht bearbeitbarem Modellbaukarton und Balsaholz. Als Arbeitsmodell ist es nur mit ´Gufe´-Nadle zusammengesteckt und ganz, ganz viel Doppelklebeband.

arbeitsprozess












Der gesamte Prozess vom Anfang der Planung bis zur Fertigstellung hat ca. ein Jahr gedauert. Während diesem Jahr habe ich jeweils zwei Tage pro Woche daran gebaut, insgesamt 550 Stunden. Als theoretische Planerin habe ich unglaublich vom Wissen der Mitarbeiter*innen von der Wagenbauwerkstatt Holzlabor profitieren dürfen. Mit Geduld haben sie mich in die Maschinen eingewiesen, Wissen geteilt, und Techniken gezeigt.
Ein unglaublich lehrreiches und befriedigendes Projekt, wird es mich noch lange begleiten!

Kontakt
Aktuell ist der Pavillon auf der Suche nach einem Ort, wo er von Menschen erlebt werden darf – am liebsten in meiner Heimat Obwalden. Hast du eine Idee? Schreib mir auf elianewindlin@gmail.com.
